Friedenslicht 2019

Die Idee des Friedenslichtes ist 1986 im ORF Landesstudio Oberösterreich im Rahmen der Aktion „Licht ins Dunkel“ entstanden. Jeweils an den Tagen vor Weihnachten entzündet ein Kind in der Geburtsgrotte in Bethlehem ein Licht, das mit dem Flugzeug nach Österreich gebracht wird. Von dort aus wird es in ganz Europa und darüber hinaus von den Pfadfinder*innen und anderen Organisationen verteilt.

Am Heiligen Abend holen unzählige Menschen dieses weihnachtliche Friedenssymbol heim, sie entzünden damit die Kerzen des Christbaumes und geben es ihren Mitmenschen weiter. So ist das Friedenslicht ein Zeichen der Verbundenheit und des Friedens unter Millionen von Menschen.

Seit 1992 kommt das Friedenslicht aus Bethlehem auch nach Südtirol, wo die Pfadfinder*innen die Verteilung organisieren. Mit der Verteilung des Friedenslichtes wird jedes Jahr eine Spendenaktion verknüpft, mit deren Erlös abwechselnd Projekte im In- und Ausland unterstützt werden.

Auf der Homepage des Arbeitskreis Friedenslicht können die Projekte/Organisationen eingesehen werden, an welche die vergangenen Jahre gespendet wurde. Der AK Friedenslicht der Südtiroler Pfadfinderschaft organisiert dieses Projekt in Zusammenarbeit mit den AGESCI (Associazione Guide e Scouts Cattolici Italiani) sowie mit Pfadfinder*innen der PPÖ aus Innsbruck.

 

Spendenkonto // Raiffeisen Landesbank Bozen

Südtiroler Pfadfinderschaft „Friedenslicht“ IBAN: IT04M 03493 11600 000300051632

Die Projekte 2019

MOMO // Förderverein Kinder-Palliativ in Südtirol onlus

Wenn ein Kind an einer unheilbaren, lebensbedrohlichen oder lebenslimitierenden Erkrankung leidet, dann bricht für die ganze Familie eine Welt zusammen. Die Angst um das Leben des Kindes, aber auch die schwerwiegenden Symptome der Krankheit sind eine enorme Herausforderung für Kind, Eltern, Geschwister und Angehörige. In Südtirol gibt es derzeit ca. 200 Neugeborene, Kinder und Jugendliche, die davon betroffen sind. Ihre Lebenserwartung reicht je nach Erkrankung von wenigen Stunden nach der Geburt über Jahre und Jahrzehnte bis zum Erwachsenwerden.
Der Verein für die Palliativbetreuung von Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen in Südtirol, will betroffenen Familien eine verlässliche Stütze sein. Er sorgt für eine ganzheitliche Palliativbetreuung für Kinder und Jugendliche, das bedeutet, dass ab dem Moment der Diagnose alles unternommen wird, um die Lebensqualität des Kindes, aber auch der Familie zu verbessern. Der Verein engagiert sich deshalb u.a. für die Errichtung eines Palliativzentrums in Südtirol, das ein Ort der Erholung, der Ruhe und des Getragen-Werdens für die Familien werden soll. Ein solches Zentrum wird in Prissian errichtet. Vorgesehen sind fünf Wohneinheiten, eine Tagesklinik, Räume für Psycho- und Physiotherapie sowie zwei Mehrzweckräume. Einer dieser Räume soll für Ergotherapie und als Küchenwerkstatt für gemeinsames Essen, Kochen und Feiern verwendet werden, der andere für Kunst-, Mal-, Musik- und Tanztherapie sowie Turnen. Auch ein kleiner Raum für das Beten und Meditieren wird eingeplant. Zum Therapie- bzw. Freizeitangebot gehört darüber hinaus ein Schwimm- und Therapiebecken sowie Flächen für Therapieangebote mit Tieren, die möglichst in Synergie mit anderen Einrichtungen genutzt werden können. 

Weitere Infos zum Verein www.momo.bz.it


Südtiroler Tierfreunde EO

Der Verein wurde am 06.11.1980 von vier Tierfreunden gegründet und war somit der erste lokale Tierschutzverein.
Die allgemeine Aufgabe des Vereines ist der Schutz der Tiere. Insbesondere wahrt der Verein die Interessen der Tiere, deren Leben, deren Rechte und greift dann ein, wenn diese verletzt werden. 
Konkret hat sich in den letzten Jahren vor allem die Versorgung freilebender Katzenkolonien mit Futter und bei Bedarf auch tierärztlich, als Hauptaufgabe des Vereins herauskristallisiert. Der größte Teil der finanziellen Ressourcen geht somit in die Versorgung und vor allem auch in die Kastration freilebender Katzen. Mehrere ehrenamtliche Mitarbeiter*innen nehmen zudem verletzte und kranke Katzen und Kätzchen auf, versorgen diese und vermitteln sie an tierliebende Familien weiter.
Der Verein möchte das bestehende Tierschutzgesetz in Südtirol ausbauen und Tieren in Zukunft Zugang zu öffentlichen Strukturen, wie z.B. Altersheimen, gewähren.
Eine weitere Aufgabe ist die Sensibilisierungs- und Aufklärungsarbeit in Bezug auf Tierhaltung und Kastration. Der Verein ist telefonisch erreichbar, Bürger*innen können sich zu verschiedensten Themen Rat und Hilfe holen. Weiter können auch beobachtete Missstände vor allem in der Nutztierhaltung gemeldet werden, welche dann an den landestierärztlichen Dienst und der Tierschutzpolizei weitergeleitet werden. 

Weitere Infos zum Verein www.tierfreunde.it


Fotos der Übergabefeiern und Scheckübergabe

2018