Friedenslicht 2020

Die Idee des Friedenslichtes ist 1986 im ORF Landesstudio Oberösterreich im Rahmen der Aktion „Licht ins Dunkel“ entstanden. Jeweils an den Tagen vor Weihnachten entzündet ein Kind in der Geburtsgrotte in Bethlehem ein Licht, das mit dem Flugzeug nach Österreich gebracht wird. Von dort aus wird es in ganz Europa und darüber hinaus von den Pfadfinder*innen und anderen Organisationen verteilt.

Am Heiligen Abend holen unzählige Menschen dieses weihnachtliche Friedenssymbol heim, sie entzünden damit die Kerzen des Christbaumes und geben es ihren Mitmenschen weiter. So ist das Friedenslicht ein Zeichen der Verbundenheit und des Friedens unter Millionen von Menschen.

Seit 1992 kommt das Friedenslicht aus Bethlehem auch nach Südtirol, wo die Pfadfinder*innen die Verteilung organisieren. Mit der Verteilung des Friedenslichtes wird jedes Jahr eine Spendenaktion verknüpft, mit deren Erlös abwechselnd Projekte im In- und Ausland unterstützt werden.

Auf der Homepage des Arbeitskreis Friedenslicht können die Projekte/Organisationen eingesehen werden, an welche die vergangenen Jahre gespendet wurde. Der AK Friedenslicht der Südtiroler Pfadfinderschaft organisiert dieses Projekt in Zusammenarbeit mit den AGESCI (Associazione Guide e Scouts Cattolici Italiani) sowie mit Pfadfinder*innen der PPÖ aus Innsbruck.
Weitere Infos unter friedenslicht@pfadfinder.it

 

Spendenkonto // Raiffeisen Landesbank Bozen

Südtiroler Pfadfinderschaft „Friedenslicht“ IBAN: IT04M 03493 11600 000300051632

Die Projekte 2020

Missio// Schulbildung für alle Kinder in Kamavarapukota, Andhra Pradesh, Indien

Fr. Inti Xavier hat in seiner Pfarrei 7.000 Katholik*innen, die regelmäßig zur hl. Messe kommen und die er auch regelmäßig besucht. Die Pfarrei besteht aus dem Hauptort und 11 Außenstationen. Der Priester besucht jeden Sonntag viele Familien und stößt dabei häufig auf Kinder, die aus verschiedenen Gründen die Schule abbrechen. Er weiß, dass diese im Leben keine Chance haben werden und möchte deshalb für sie Abendkurse organisieren, in denen sie in kürzester Zeit sehr große Lernerfolge erzielen werden. Dadurch werden sie die Freude am Lernen wiedererlangen und so erneut zur Schule gehen. Die Kurse sollen vier Monate dauern und 180 Schüler*innen aller Altersstufen (aber vor allem der höheren Grundschuljahre) den Wiedereinstieg in die Schule ermöglichen. Die Situation des Coronavirus hat die Lage noch verschlechtert. Die Schulen waren von März bis Oktober 2020 geschlossen und viele Kinder konnten keinen Unterricht besuchen (auch nicht online). Deshalb sind die Abendkurse umso wichtiger, damit die Schüler*innen alles nach- und aufholen können, was sie versäumt haben. Der Priester wird erfahrene Lehrer*innen engagieren und in allen Dörfern der Pfarrei Unterrichtszentren organisieren, in denen die Kinder lernen können. Meist finden diese in der Kirche bzw. Kapelle statt. Mit den Spenden bezahlt der Priester die Lehrer*innen und das Schulmaterial (Bleistift und Blöcke für die Schüler, aber auch eine Tafel zum Schreiben, Kreiden usw.).

Weitere Infos zum Verein www.missiobz.org


Oew // Vida y esperanza – Leben und Hoffnung in Cochabamba, Bolivien

In einem Randbezirk in Cochabamba/Bolivien unterstützt die Sozialarbeiterin Mirtha Oviedo und ihr Team 60 Familien mit Lebensmitteln, Medikamenten und allem Notwendigen. Die 100 Schulkinder dieser Familien werden bei den Hausaufgaben betreut und erhalten die Schulmaterialien. Derzeit ist die Lage besonders prekär: aufgrund des Lockdowns konnten viele Eltern nicht arbeiten und so ist das Einkommen ausgeblieben.

Weitere Infos zum Verein www.oew.org/bolivien/

Pfarrei Mutter Teresa von Kalkutta (Bozen) // Brunnenprojekt in Bugelenga, Geita, Tansania

Das Dorf Bugelenga, welches im Distrikt Bukombe, in der Region Geita in Tansania liegt, ist vielleicht das ärmste im Hinterland. Es befindet sich über tausend Meter über dem Meeresspiegel, etwa 40 km von der Hauptstraße entfernt, die die Hauptstadt Dar Es Salaam mit Randa verbindet. Es ist nicht mit Elektrizität, Kanalisation und fließendem Wasser ausgestattet. Die Straßen im Landesinneren nicht asphaltiert.
Die lokale Bevölkerung gehört der christlichen, islamischen und animistischen Religion an und lebt friedlich zusammen. Im Moment ist die Wasserversorgung der Eigeninitiative der Bevölkerung anvertraut. Das Dorf besteht aus etwa 500 Menschen.
Das Projekt besteht im Bau eines Brunnens: Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 10.000 €, welche die Pfarrei Mutter Teresa von Kalkutta (Bozen) übernimmt. Die Bozner Pfarrei verbindet eine langjährige Freundschaft mit der Pfarrei in Bugelenga. Die Arbeiten werden kurz nach dem Ende der Regenzeit, von einem Unternehmen aus Mwanza, durchgeführt.

Weitere Infos zum Verein www.facebook.com/matecabz

Diese drei Vereine werden jeweils eine Summe von 5.000€ erhalten.
Zudem werden mit den Spenden der diesjährigen Aktion "Friedenslicht aus Bethlehem" noch weitere Vereine im Tier- und Umweltschutz unterstützt.

Fotos der Übergabefeiern und Scheckübergabe

2019

2018